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Mehrere Tonspuren pro Folie in iSpring Suite – was ist möglich?

Wer mit iSpring Suite professionelle E-Learning-Kurse erstellt, möchte Folien oft mit verschiedenen Audioaufnahmen anreichern – zum Beispiel eine Sprecherstimme plus einen separaten Kommentar. Doch wie viele Tonspuren lassen sich pro Folie tatsächlich verwenden?

Wie funktioniert die Sprach- und Videoaufnahme in iSpring Suite?

Im Reiter iSpring Suite in PowerPoint steht der Bereich / Reiter Vertonung zur Verfügung. Damit lässt sich für jede Folie eine Audio- oder Videoaufnahme direkt aus PowerPoint heraus erstellen – ganz ohne externes Schnittprogramm.

Wichtig zu wissen: Pro Folie kann immer nur eine einzige Aufnahme erstellt werden, die genau eine Tonspur ergibt. Wird eine neue Aufnahme gestartet, überschreibt sie die bestehende Tonspur vollständig. Es ist also nicht möglich, mehrere unabhängige Tonspuren für dieselbe Folie zu stapeln oder zu mischen.

Warum ist das so?

iSpring Suite ist eng in PowerPoint integriert und nutzt das dort verankerte Audiomodell. Dieses sieht pro Folie eine einzelne synchronisierte Tonspur vor, die mit den Animationen und dem Timing der Folie verknüpft ist. Eine Mehrspurtechnik – wie man sie aus DAW-Software (Digital Audio Workstations) kennt – ist in diesem Workflow nicht vorgesehen.

Welche Alternativen gibt es?
Auch wenn iSpring Suite keine mehrspurige Aufnahme direkt in der Software ermöglicht, gibt es praktische Workarounds:

1. Audio vorher mischen und fertig importieren

Erstelle deine Tonspur extern in einem Audio-Editor (z. B. Audacity, Adobe Audition oder GarageBand), mische dort alle gewünschten Spuren zusammen und importiere die fertige Audiodatei anschließend in PowerPoint. Diese Datei wird dann von iSpring Suite als Tonspur der Folie erkannt.

2. Folie aufteilen

Wenn unterschiedliche Inhalte mit eigenem Audio benötigt werden, lässt sich der Folieninhalt auf mehrere Folien aufteilen – jede mit ihrer eigenen Aufnahme. Im fertigen SCORM-Kurs sind Übergänge nahtlos gestaltbar.

3. Nachvertonung statt Neuaufnahme

Statt eine Aufnahme mehrfach neu zu starten, empfiehlt es sich, die komplette Tonspur in einem Durchgang aufzunehmen. Das Ergebnis lässt sich direkt in iSpring Suite abspielen und bei Bedarf im Audioeditor nachbearbeiten.

 

Fazit

In iSpring Suite ist pro Folie nur eine Tonspur möglich – eine neue Aufnahme überschreibt die vorherige. Wer mehrere Audioebenen benötigt, mischt diese am besten vorab extern und importiert das Ergebnis als fertige Datei. So bleibt die Kursproduktion effizient und das Audio professionell.

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