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KI meets Moodle

Beste Voraussetzungen für schnelle und wirksame Integration von künstlicher Intelligenz in Lernumgebungen

Large Language Models (LLM) sind da und verfügbar, wir sind alle begeistert. Und wenn wir ehrlich sind, auch ein wenig beunruhigt. Denn diesmal trifft es nicht die Produktion. Da ist ja eigentlich seit Henry Ford alles automatisiert. Nein, diesmal sind wir dran, also zumindest unsere Kolleg:innen im Büro, in der Kanzlei, Agentur und im Institut.

Aus der Zeit, als KI noch Expertensystem, Neuronales Netz oder Fuzzylogic hieß, gab es den netten Satz “Mit noch so starken Computern Intelligenz zu erzeugen ist so, wie dem Mond näher zu sein, indem man auf einen Baum klettert.” Aber jetzt wurde mit den Large Language Models sozusagen das Rad der KI neu erfunden. Diese Modelle verwenden Anweisungen in Text-Form (englisch: text prompts) als Eingabe. Die KI erzeugt daraus dann Texte oder Bilder. Wollen wir aber jetzt wirklich alle prompten? Das ist im Grunde vergleichbar mit dem eher akrobatischen Einradfahren. Einige suchen sich dafür eine Manege, in der sie für die neuesten Kunststückchen genug Applaus bekommen. Andere warten dagegen lieber, bis es praktischere Möglichkeiten gibt.

Tatsächlich ist in Moodle aber auch schon vieles da. Bereits seit ca. einem Jahr bietet Moodle mehrere Plugins an, die generative KI in die Plattform integrieren, z.B.:

  • AI-Connector: Verbindet Moodle mit KI-Anwendungen wie ChatGPT.
  • AI Text-to-Questions Generator: Erzeugt dynamische Quizfragen.
  • OpenAI Chat Block: Bietet KI-gesteuerte Gesprächsinterfaces.
  • AI Text-to-Image Repository: Wandelt Text in Bilder um.

Und fast schon vergessen ist die lange vor dem LLM-Hype schon funktionierende Moodle-Schnittstelle für Learning-Analytics (https://docs.moodle.org/404/de/Learning_Analytics), mit der schon seit Jahren Machine-Learning und Algorithmen z.B. Drop-Out Signale analysieren oder Trainer:innen warnen können, wenn ein Kurs nur einseitig mit Dokumenten gefüllt wird ohne auch Übungen dazu anzubieten und welche Lehr-/Lern-Methoden die besten Ergebnisse bringen. Natürlich lässt sich das abschalten und nicht nutzen, dafür haben Plattformbetreiber schnell Gründe, wofür auch oft die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) herhalten muss.

KI im Kampf gegen Plagiate

Für Unternehmen weniger relevant, aber für Universitäten und (Hoch-)Schulen von Bedeutung sind auch die Plagiatskontrollen, die mit KI-basierten Plugins in Moodle möglich sind. Eine ganze Reihe von Anbietern mit und ohne KI bieten ihre Dienste an, Plagiate zu erkennen und passende Maßnahmen zu ergreifen.

  • Turnitin: Hat eine KI-basierte Funktion namens „AI Writing Detection“ eingeführt, die darauf abzielt, von KI geschriebene Texte zu erkennen.
  • Copyleaks: Bietet neben der klassischen Plagiatsüberprüfung auch eine KI-Inhaltserkennung an.
  • Unicheck: Hat ebenfalls Funktionen zur Erkennung von KI-generierten Texten implementiert.
  • PlagScan: Arbeitet an der Integration von KI-Erkennungsfunktionen in ihr System

Hinter den Kulissen läuft noch mehr

Generative Künstliche Intelligenz wie ChatGPT transformiert bereits das Lernen und Lehren. Im Alltag von Trainer:innen in Unternehmen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern. Und es gibt auch Pläne die Moodle Plattform mit einer KI-Architektur auszustatten. Diese hat jüngst Marie Achour, Global Head of Product, auf der Moodle Moot in Finnland vorgestellt (ab Seite 57 in diesem Dokumenthttps://blogs.helsinki.fi/moodlemootfi24/moodle-product-vision-empowering-creativity-collaboration-and-outcomes-for-life/).

Und z.B. bei der bayerischen Moodle-Entwicklung „Mebis“ finden sich veröffentlichte Plugins, die in bayerischen Schulen in den kommenden Jahren zum Einsatz kommen könnten. Siehe https://github.com/mebis-lp. Hier funktioniert die Moodle-Community hervorragend und GitHub (eine Plattform, die es Programmierern ermöglicht, gemeinsam an Codeprojekten zu arbeiten) offenbart noch viele weitere Schätze.

Regelungen und Prinzipien für oder gegen KI?

Schon im vergangenen Jahr hat Moodle auf der Global Moot seine KI-Prinzipien vorgestellt, siehe https://moodle.com/moodle-and-our-ai-principles/, die UNESCO hat auch etwas getan (https://www.unesco.org/en/artificial-intelligence) und die EU hat ein Gesetz erarbeitet: https://www.ihk.de/ulm/recht-und-steuern/wirtschaft-und-recht/aktuelles/ai-act-die-eu-reguliert-kuenstliche-intelligenz-ki–6119704

Dies hat die Global Player auch bereits zu einer Reaktion veranlasst, z.B. zu einem Stopp der Apple Intelligence oder von Metas nächsten KI-Modellen für den europäischen Markt: https://www.heise.de/news/Apple-verweist-auf-neue-Regeln-vorerst-keine-Apple-Intelligence-fuer-EU-iPhones-9774039.html 

Ob wir über OpenSource-Projekte und europäische AI-Player wie Aleph Alpha ein Gegengewicht zu US-Firmen erreichen können, können wir nicht beurteilen, aber evtl. schützt es uns vor menschlichen Dummheiten. Hier eine Suche dazu:
https://www.perplexity.ai/search/Welchen-Vorteil-bietet-7kY89Ym2QAGT53xMLH3_Zw#0

Anforderungen und Wünsche an KI aus der Arbeitswelt

Stellen KI-gestützte Moodle-Plattformen eine Revolution im betrieblichen Lernen dar? Momentan ist es eher ein Ausprobieren. In der sich schnell entwickelnden Geschäftswelt suchen Unternehmen ständig nach Möglichkeiten, ihre Mitarbeiterweiterbildung zu optimieren. Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Moodle-Lernplattformen bietet hierfür in absehbarer Zukunft innovative Lösungen:

Personalisierung und Effizienz

  • KI analysiert Lerndaten, um maßgeschneiderte Inhalte zu liefern.
  • Automatisierung administrativer Aufgaben entlastet HR-Teams.
  • Intelligente Tutorensysteme bieten individuelle Unterstützung.

Herausforderungen

  • Sicherstellung der Genauigkeit von KI-generierten Inhalten.
  • Schutz sensibler Unternehmensdaten bei der Nutzung von KI.

Verbesserte Zugänglichkeit

  • KI passt Inhalte an unterschiedliche Lernbedürfnisse und -niveaus an.
  • Fördert inklusives Lernen im Unternehmen.

 

Kontinuierliches Lernen

  • KI-Algorithmen empfehlen relevante Inhalte basierend auf individuellen Lernhistorien.
  • Unterstützt lebenslanges Lernen und Anpassungsfähigkeit der Belegschaft.


Ethik und Datenschutz

  • Unternehmen müssen auf Transparenz und Datenschutz achten, um Vertrauen zu wahren.
  • Intellectual Property muss geschützt sein.


Datengesteuerte Entscheidungen

  • KI-gestützte Analysen liefern wertvolle Einblicke in Lernfortschritte.
  • Unternehmen können Schulungsprogramme basierend auf Daten optimieren.

 

Kosteneinsparungen

  • Automatisierung reduziert manuelle Arbeit und damit verbundene Kosten.
  • Effizientere Lernprozesse führen zu schnellerer Kompetenzentwicklung.

 

Ausblick

Gemeinsam mit Partnern werden wir die Entwicklung weiterer KI-Plugins für Moodle, speziell für die Content-Erzeugung, Bewertung und Kursverwaltung, begleiten. Wir möchten aber vermeiden, die Vorstufe “Zirkus-Einradfahren” zu propagieren, wenn richtige, ausbalancierte Fahrzeuge schon bald einen viel größeren Nutzen bringen können.

Fazit

Die Integration von KI in Moodle bietet Unternehmen leistungsstarke Tools zur Optimierung ihrer Lernprozesse. Durch personalisierte Lernerfahrungen, effizientere Verwaltung und datengesteuerte Einblicke können Unternehmen ihre Mitarbeiterentwicklung extrem vereinfachen und beschleunigen und sich so einen Wettbewerbsvorteil in der modernen Arbeitswelt sichern.

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